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Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen by Christoph Simonbilgerverlag"Ich war Gymnasiast und kiffte." Der erste Satz sagt fast schon alles, aber eben nur fast. Man sollte trotzdem weiterlesen. Die Anlage ist klar. Christoph Simon hat einen "Gymi-Roman" geschrieben und damit schon einmal sehr viele Anknüpfungspunkte für die Leser vorgegeben. Natürlich, genau so war es, erinnert man sich: das mit den Mädchen, mit den Lehrern und den Lehrerinnen, dem Hauswart, den Eltern, den Freunden. Natürlich fliegt er von der Schule, jobbt für kurze Zeit und schafft dann natürlich den Rekurs und wird wieder aufgenommen. Der Würfel hat ihn wieder. Was wie hier in Thun stattfindet, findet überall statt. Ein Stück Schweizer Schulliteratur und -kultur ist Simon gelungen. Abgerundet mit skurrilen und ebenso liebenswürdigen Persönlichkeiten und natürlich Franz, dem Dachs. Vielleicht hätte man sich ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht, nicht nur ein Standbild, ein Rückblick, eine schriftliche Klassenzusammenkunft wie sie letztlich Simon beschreibt. Der Schweizer Klassiker Mein Name ist Eugen findet hier quasi seine pubertierende Entsprechung. Eine Lektüre, die mindestens unterhaltsam ist und eventuell sogar pädagogische Wirkung entfalten kann, lässt man sie aktuelle Gymnasiasten lesen. Weshalb aber Antilopen nebeneinander laufen, sei hier nicht verraten. Gelobt aber werden muss unbedingt die Ausstattung des Buchs, die rundum gelungen ist. --Martin Walker Das Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander von Kulturen: Zur Archäologie und Geschichte wechselseitiger Beziehungen im 1. Jahrtausend n. Chr TheissNebeneinander. Volksstück 1923 in fünf Aktenby Georg KaiserReclam Philipp Jun.Paris - ein Nebeneinander der Gegensätze. ; Mit Zitaten aus Stefan Zweig "Die Welt von Gestern"by Horst BeckingFrankfurt am Main : S. Fischer |
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